Bike or Trike?

Welche Familienvariante für dich passt, lässt sich nicht in einem Satz beantworten, weil - wie beim Autokauf - das richtige Modell deinen Anforderungen entsprechen soll.

 

Das Dreirad hat den Vorteil, dass es praktisch nicht umfallen kann, auch wenn sieben Kinder darin herumhüpfen. Es ist daher sehr praktisch, um kurz stehenzubleiben, dann wieder gemütlich weiterzufahren. Der Arbeitersamariterbund führt damit etwa Essen auf Räder aus.

 

Gleichzeitig ist die Fahrweise aber eine andere. Durch die zwei Räder vorne ist das Kurvenverhalten träger und lässt es nur eine langsamere Fahrweise zu. Ausserdem ist es etwas breiter als die einspurige Variante. Das stellt gerade in der Stadt, wo es etwa durch Haustüren passen soll, einen Nachteil dar. 

 

Das einspurige Zweirad fährt sich wie ein normales Fahrrad. Die Lagerfläche vorne oder hinter merkst du nach der zweiten Fahrt nicht mehr. Das zusätzliche Gewicht der Kinder (und der Einkäufe, Musikinstrumente oder was du halt transportieren willst) verteilt sich gut und ist während der Fahrt kaum merkbar. Auch im Stand ist dieses Gewicht leicht zu handhaben. Die verfügbaren Ständer sind so stabil, dass Kinder am Rad herumklettern können, ohne es ins Kippen zu bringen. 

 

Fazit:

René Rechschwardt vom Hamburger Ahoi Velo argumentiert, dass sich 80 Prozent seiner KundInnen nach einer Probefahrt für ein einspuriges Familienrad entscheiden würden. Wir kennen seine Stichprobengröße nicht.

 

Aus unseren eigenen Erfahrungen stimmen wir aber Margret Hucko vom Spiegel Online zu, die sowohl zwei- als auch dreispurige Familienräder getestet hat: Ein Zweirad fährt sich sportlicher und ist schmaler als ein Trike. Staus oder sonstige Hindernisse auf deinen Wegen lassen sich dadurch schneller und einfacher umfahren. Das Rad lässt sich auch leichter durch Türen bringen.

 

Hier kannst du den vierteiligen Lastenrad-Test vom Spiegel Online nachlesen.