Im Akku liegt die Kraft

Reichtweite.

Ein 18Ah Akku mit einer Nennspannung von 24V hat also eine Kapazität von 432Wh. Und das ist schon ein recht guter Akku, der dich sehr weit tragen wird.

 

Wie große die Reichweite dann tatsächlich ist, hängt allerdings sehr stark von der Beladung, vom Gelände und von der Unterstützungsleistung des Motors ab. Tritts du selber viel mit, hält der Akku natürlich länger. 

 

 

Auch wenn du viel fährst, bringt dich eine Akkuladung leicht durch die Familienlogistik von zwei bis drei Tagen. Aufgeladen kann der Akku in der Nacht werden. Du nimmst ihn vom Rad und steckst ihn ein. Wie das Handy. 

Der Akku ist die Energiequelle des Elektroantriebs. Wie bei allen elektrischen Geräten, gibt es auch bei elektrisch angetriebenen Rädern unterschiedliche Akkus. Am häufigsten sind Lithium-Ionen Akkus.

 

Du musst nur 3 Parameter kennen, um die Leistungsfähigkeit eines Akkus einschätzen zu können:

  1. Spannung (in Volt, V)
  2. Ladungsmenge (in Amperestunden, Ah)
  3. Kapazität bzw. gespeicherte Energie (in Wattstunden, Wh)

Die Kapazität (in Wh) ist sozusagen die Größe des Tanks und wesentlich für die Reichweite des Rades verantwortlich. Die Kapazität bestimmt den Preis und ist somit wichtig beim Vergleich verschiedener Systeme. Sie errechnet sich aus der Nennspannung (in V, meist 24V oder 36V) mal der Ladungsmenge (in Ah). P = U x I, würde die Elektrotechnikerin sagen. 

Lebensdauer des Akkus

Bei einem Akku für ein elektrisch angetriebenes Fahrrad ist es wie mit dem Handy: Mit den Jahren lässt die Kapazität etwas nach. 

 

Bei den Lithium-Ionen Akkus geben die Hersteller eine Lebendsdauer von 700-1200 Ladezyklen an. Das variiert stark zwischen den Modellen. Wenn du das Familienrad 3 mal in der Woche auflädst und von 1000 Ladezyklen ausgehst, fährst du etwa sechseinhalb Jahre mit einem Akku, bevor er ausgetauscht werden sollte.